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Einkauf und Beschaffung

Lieferzeit Brechanlage und Versandplanung realistisch aufsetzen

Lieferzeit Brechanlage und Versandplanung realistisch aufsetzen

Die Lieferzeit ist keine einzelne Zahl, sondern die Summe vier voneinander abhängiger Blöcke: Konfigurationsfreigabe, Fertigung, Baustellenvorbereitung und Transport. Am häufigsten unterschätzt werden dabei die Straßenmaße und die Zollunterlagen.

Akkreditiv beim Kauf einer Brechanlage

Akkreditiv beim Kauf einer Brechanlage

Bei einer Brech- und Siebanlage entscheidet das Zahlungsinstrument, wie Nichtlieferungs-, Zahlungs- und Verzugsrisiko zwischen den Parteien verteilt wird. Der Beitrag vergleicht unwiderrufliches und bestätigtes Akkreditiv, Dokumente gegen Zahlung und die Anzahlungsgarantie und nennt die Dokumente, die in den Akkreditivtext gehören.

Incoterms Brechanlage Import FOB oder CIF

Incoterms Brechanlage Import FOB oder CIF

Eine Lieferklausel ist keine Preiszeile, sondern die Festlegung, wo das Risiko übergeht. Ein Brecherkörper im Schwergutmaß und ein Container mit Verschleißteilen vertragen nicht dieselbe Klausel.

Angebote für Brechanlagen vergleichen

Angebote für Brechanlagen vergleichen

Zwei Anlagenangebote beschreiben selten dieselbe Lieferung. Erst den Leistungsumfang angleichen, dann Lieferklausel, Inbetriebnahmekriterium und Ersatzteilzusage lesen – die Endsumme kommt zuletzt.

Lastenheft Brechanlage erstellen

Lastenheft Brechanlage erstellen

Vergleichbar werden Angebote erst, wenn das Dokument das Ergebnis beschreibt statt eine Maschinenliste. Materialkennwerte, Leistungs- und Körnungsangaben sowie messbare Abnahmekriterien entscheiden darüber.

Versand in 3 verschiedene Länder gleichzeitig

Versand in 3 verschiedene Länder gleichzeitig

Zum Sommer hin gehen unsere Lieferungen von Brech- und Siebanlagen ungebremst weiter.

Export der MGPJ 90 Mobilen Brechanlage

Export der MGPJ 90 Mobilen Brechanlage

Die Fertigung und der Export von mobilen und stationären Brechanlagen durch General Makina auf dem globalen Markt gehen weiter. Die MGPJ 90 mobile Brech- und Siebanlage, einer unserer jüngsten Exporte, ist eine Brechanlage in europäischer Standardqualität mit verstärktem Mobilchassis.

Wir haben unsere mobilen Brechanlagen der GNR-Serie auf den Weg gebracht

Wir haben unsere mobilen Brechanlagen der GNR-Serie auf den Weg gebracht

Wir haben die mobilen Brechanlagen der GNR-Serie auf den Weg gebracht, um sie ihren Käufern zu übergeben!

Export abgeschlossen

Export abgeschlossen

Wir haben die Fertigung, Prüfung und den Export unseres GPJ 140 Backenbrechers erfolgreich abgeschlossen, der eine beeindruckende Kapazität von 500–600 Tonnen pro Stunde liefert. Als leistungsstärkster Backenbrecher seiner Klasse bewältigt der GPJ 140 selbst die härtesten und größten Gesteine mühelos.

Export der stationären Brech- und Siebanlage PDK 02

Export der stationären Brech- und Siebanlage PDK 02

Wir haben mit dem Export der stationären Steinbrech- und Siebanlage PDK 02 begonnen. Diese Anlage ermöglicht eine durchschnittliche Produktionskapazität von 200-300 Tonnen pro Stunde. Die Produktion besteht größtenteils aus Material mit einer Größe von 0,5 mm.

Mobile 90 Bauxit-Brech- und Siebanlage an unseren Kunden übergeben

Mobile 90 Bauxit-Brech- und Siebanlage an unseren Kunden übergeben

Die mobile Bauxit-Brech- und Siebanlage wurde an unseren Kunden übergeben.

Export von mobiler Brechanlage & Betonanlage abgeschlossen

Export von mobiler Brechanlage & Betonanlage abgeschlossen

Wir haben den Export von mobiler Brechanlage & Betonanlage abgeschlossen und die Anlagen auf den Weg gebracht.

Export von Vertikalwellen-Prallbrechern

Export von Vertikalwellen-Prallbrechern

Der Export des Vertikalwellen-Prallbrechers GNR VSI 900 ist abgeschlossen; er ist als stationäre und mobile Ausführung verfügbar.

GNR 02 Mobiler Brecher – Export nach Libyen

GNR 02 Mobiler Brecher – Export nach Libyen

Die vollautomatische mobile Brechanlage GNR 02 ist auf dem Weg zu unserem Kunden in Libyen.

Export einer doppelten mobilen Brechanlage – Libyen

Export einer doppelten mobilen Brechanlage – Libyen

Wir haben mit dem Export von General 02 und 03 begonnen, unseren vollautomatischen mobilen Brechanlagen, die beim Wiederaufbau des Überschwemmungsgebiets in Libyen eingesetzt werden. Die durchschnittliche Kapazität unserer mobilen Brechanlagen, die am Einsatzort Kalkstein brechen und sieben, ist beträchtlich.

Export von mobiler Brechanlage & Betonanlage

Export von mobiler Brechanlage & Betonanlage

Wir haben den Export einer mobilen Brechanlage & Betonanlage nach Tansania abgeschlossen.

Erste Mobilbrecher-Lieferung des Jahres 2023

Erste Mobilbrecher-Lieferung des Jahres 2023

Mit der Lieferung der mobilen Brechanlage General 01 mit 120–180 Tonnen pro Stunde nach Izmir starten wir zügig ins neue Jahr.

Unsere Lieferungen von Brechanlagen gehen weiter

Unsere Lieferungen von Brechanlagen gehen weiter

Die Fertigung und Lieferung unserer inländischen und internationalen Brechanlagen geht ununterbrochen weiter. Die wichtigsten Vorteile für unsere Kunden, die uns bevorzugen, sind die General Brechanlagen, die auf ihre Erwartungen ausgelegt sind, sowie die problemlose Produktion mit maximaler Kapazität bei verschiedenen Stein- und Mineralmaterialien.

Brechanlage von General Makina im Kosovo

Brechanlage von General Makina im Kosovo

Die fertiggestellte Brechanlage ist auf dem Weg in den Kosovo und erzeugt 350 Tonnen Füllmaterial pro Stunde.

Lagerauslieferung der mobilen Tertiär-Brech- und Siebanlage in MERSİN

Lagerauslieferung der mobilen Tertiär-Brech- und Siebanlage in MERSİN

Die mobile Tertiär-Brech- und Siebanlage, direkt ab Lager geliefert, ist auf dem Weg zum Einsatz in Mersin - Akkuyu. Diese Anlage wird vom Tertiär-Prallbrecher G-TK 100 angetrieben und bietet dank vollmobiler Anlagenplattform die charakteristischen Merkmale einer vollmobilen Brechanlage.

Export einer 110er stationären Brechanlage – ALGERIEN

Export einer 110er stationären Brechanlage – ALGERIEN

Die stationäre Brechanlage ist auf dem Weg zur Errichtung in Algerien.

Fertigung und Export des mobilen Brechers GNR 01 – MONTENEGRO

Fertigung und Export des mobilen Brechers GNR 01 – MONTENEGRO

Wir haben die Fertigung, den Export und die Installation der mobilen Brechanlage GNR 01 für den Einsatz in Montenegro abgeschlossen. Der mobile Brecher GNR 01 ist mit einem einzigen Hammer vollständig transportabel und hat eine kurze Installationszeit. Er hat eine Endproduktionskapazität von 120 - 180 Tonnen/Stunde.

Export des DMK-Prallbrechers nach Sarajevo

Export des DMK-Prallbrechers nach Sarajevo

Die Fertigung des DMK-Prallbrechers für Sarajevo, Bosnien und Herzegowina, wurde abgeschlossen und der Export hat begonnen. Der DMK von GENERAL MAKINA: Prallbrecher haben zwei Brechkammern für mittelharte und harte Materialien, und alle Oberflächen sind mit Manganauskleidung versehen.

Export mobiler Brecher in die Karibik

Export mobiler Brecher in die Karibik

Die für die Karibik gefertigte mobile Brechanlage für härteste Gesteine ist auf zwei transportablen Systemen aufgebaut.

Was beim Kauf einer Brechanlage tatsächlich beschafft wird

Eine Brech- und Siebanlage zu beschaffen bedeutet, fünf Zusagen gleichzeitig zu führen: das technische Lastenheft, die Lieferklausel, die Prüfung vor dem Versand, die Versorgung mit Verschleißteilen und die Grenze der Garantie. Der Preis ist nur die sichtbare Oberfläche dieses Bündels. Bleibt einer der fünf Punkte unbestimmt, verschwinden die Kosten nicht, sondern kehren später als Stillstandsstunden, als nicht eingeplanter Kran oder als Streit ohne Beweisgrundlage zurück.

Einkauf und Beschaffung heißt in der Mineralaufbereitung, eine Produktionsanforderung in Vertragstext zu übersetzen, den ein Dritter nachprüfen kann. Jede Zusage braucht ein Dokument, jedes Dokument ein Abnahmekriterium und jedes Kriterium einen namentlich benannten Verantwortlichen. Diese Seite verfolgt die Kette von der Anfrage bis zur ersten Ersatzteilbestellung.

Eine Anfrage formulieren, die vergleichbare Angebote erzeugt

Angebote werden fast immer aus demselben Grund unvergleichbar: Die Anfrage hat die Randbedingungen nicht festgelegt. Eine Durchsatzangabe in Tonnen pro Stunde sagt allein nichts, denn sie hängt von Gesteinshärte, Feuchte, Aufgabegröße und der geforderten Kornverteilung ab. Nennen Sie deshalb immer drei Angaben zusammen: das aufzugebende Material, die maximale Aufgabegröße und die geforderten Fraktionen.

Die folgende Tabelle stellt geprüfte Kennwerte dreier mobiler Anlagenklassen gegenüber. Wer diese Zeilenköpfe in die eigene Anfrage übernimmt, erkennt schnell, an welcher Stelle sich Wettbewerbsangebote wirklich unterscheiden.

KennwertGeneral 640General 800General 950
Maximale Aufgabegröße500 mm600 mm800 mm
Leistung40-70 t/h80-120 t/h120-180 t/h
Einstellung der Ausgangsgröße0-100 mm0-100 mm0-100 mm
Standardfraktionen0-5, 5-12, 12-19 mm0-5, 5-12, 12-19, 19-40 mm0-5, 5-12, 12-19 mm
Generator optional300 kVA450 kVA600 kVA

Die Generatorzeile ist kaufmännisch wichtiger, als sie technisch aussieht. Ohne Netzanschluss ist der Generator keine Option, sondern Betriebsvoraussetzung; steht er nicht im angebotenen Lieferumfang, steht er auch nicht im genehmigten Budget. Wer noch zwischen Leistungsklassen schwankt, beginnt beim Vergleich der Kapazitäten General 640, 800 und 950 und präzisiert das Lastenheft anschließend mit dem Produktauswahl-Assistenten.

Im Lieferumfang versteckt sich das Geld

Halten Sie neben Rahmen und Maschinen ausdrücklich fest, ob folgende Positionen enthalten oder ausgeschlossen sind: Schaltschrank und Verkabelung, Förderbänder samt Gurttyp, Roststäbe des Aufgebers, Düsen der Staubbindung, Erstbefüllung mit Öl und Fett, Verbrauchsmaterial der Montage, Anzahl der Schulungstage, Sprache der technischen Unterlagen und ein empfohlener Ersatzteilsatz für das erste Betriebsjahr. Ohne diese Liste ist das scheinbar günstigste Angebot nach der Inbetriebnahme regelmäßig das teuerste. Der Ablauf auf der Seite Wie wir arbeiten eignet sich als Rahmen, diese Grenzen früh zu ziehen.

Die Lieferklausel nach Incoterms 2020 wählen

Die von der Internationalen Handelskammer veröffentlichten Incoterms 2020 gelten seit dem 1. Januar 2020 und umfassen elf Klauseln in zwei Gruppen: sieben für jede Transportart (EXW, FCA, CPT, CIP, DAP, DPU, DDP) und vier ausschließlich für See- und Binnenschiffstransport (FAS, FOB, CFR, CIF). Der häufigste Fehler im Schwermaschinenhandel besteht darin, einer Anlage, die auf dem Tieflader reist, eine reine Seeklausel zuzuordnen.

KlauselGruppeÜbergang des RisikosVersicherungspflicht in der Klausel
EXWJede TransportartBereitstellung beim Verkäufer zur Verfügung des Käuferskeine
FCAJede TransportartÜbergabe an den vom Käufer benannten Frachtführerkeine
CPTJede TransportartÜbergabe an den ersten Frachtführerkeine
CIPJede TransportartÜbergabe an den ersten FrachtführerVerkäufer, Niveau Institute Cargo Clauses (A)
DAPJede TransportartAm benannten Ort, entladebereitkeine
DPUJede TransportartAm benannten Ort, entladenkeine
DDPJede TransportartAm benannten Ort, Einfuhr durch den Verkäufer abgewickeltkeine
FOBSee und BinnenschiffMit Verladung an Bordkeine
CIFSee und BinnenschiffMit Verladung an BordVerkäufer, Mindestdeckung Institute Cargo Clauses (C)

Zwei Änderungen der Fassung 2020 wirken unmittelbar auf die Beschaffungsentscheidung. Erstens wurde DAT aus der Fassung 2010 durch DPU ersetzt: Der Lieferort ist nicht mehr auf ein Terminal beschränkt, sondern kann jeder benannte Ort sein, und Kosten sowie Risiko des Entladens liegen beim Verkäufer. Muss eine Anlage im Betriebshof abgesetzt werden, beendet diese Unterscheidung die Diskussion um den Kran. Zweitens verlangt CIP nun eine Deckung auf dem Niveau der Institute Cargo Clauses (A), während CIF die im Rohstoffhandel übliche Mindestdeckung nach Institute Cargo Clauses (C) beibehält. Wer die CIF-Deckung für eine hochwertige Anlage als ausreichend annimmt, zahlt die Differenz im Schadensfall selbst.

EXW oder eine Ankunftsklausel

EXW zeigt den niedrigsten Rechnungsbetrag und verlagert Verladung, Ausfuhrabwicklung, Fracht, Versicherung, Einfuhrabwicklung und Nachlauf auf den Käufer. Ein Händler mit eigenem Spediteur und Zollagenten fährt damit meist günstiger. Für einen erstmaligen Importeur ist DAP sinnvoller, weil die Gesamtkosten planbar bleiben. Entscheidend ist eine operative Frage: Wer auf dieser Route Tieflader- und Großraumgenehmigungen besser beherrscht, sollte den Transport übernehmen. Rechnen Sie die Folgen vorher mit dem Betriebskostenrechner durch.

Prüfung vor Versand und Werksabnahme

Die Prüfung vor dem Versand belegt die Konformität, bevor die Maschine das Werk verlässt. Die Werksabnahme lässt sie beim Hersteller unter möglichst betriebsnahen Bedingungen laufen. Fehlen beide im Vertrag, wird jede Abweichung erst im Zielhafen entdeckt, wo ihre Beseitigung ein Mehrfaches kostet.

Ein brauchbares Protokoll prüft Hauptmaße und Einlauf gegen die Zeichnung, Schweißnähte visuell, Oberflächenvorbereitung und Schichtdicke, Kennzeichnung und Schutzart des Schaltschranks, Motorleistungen und Seriennummern gegen die Zertifikate, Schwingungs- und Temperaturverhalten im Leerlauf, Funktion von Not-Halt und Schutzeinrichtungen sowie eine transportgerechte Verpackung. Jede Position braucht ein Bestehenskriterium; die Formulierung "in Ordnung befunden" ist keines.

Auf der Konformitätsseite gilt für Maschinen auf dem Markt der Europäischen Union derzeit die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; sie wird durch die Verordnung (EU) 2023/1230 ersetzt, die ab dem 20. Januar 2027 anzuwenden ist. Gemeinsame Sicherheitsanforderungen für Maschinen zur mechanischen Aufbereitung von Mineralien und ähnlichen festen Stoffen enthält EN 1009-1:2020, während Sicherheitsanforderungen und Verifizierung speziell für mobile Brecher in ISO 21873-2:2019 stehen. Legen Sie im Angebot fest, welche dieser Unterlagen mit der Sendung reisen und in welcher Sprache.

Verschleißteile, Lieferzeit und die Frage nach Originalteilen

Die Wirtschaftlichkeit eines Brechkreises entscheidet sich in der Verschleißteilversorgung. Brechbacken, Schlagleisten, Brechmantel und Brechkegel, Siebbeläge und Gurte werden planbar verbraucht; fehlen sie vor Ort, erzeugen sie mehr Ausfallstunden als Maschinenschäden. Deshalb gehören eine Liste kritischer Teile, eine Lieferzusage und eine Preisbindungsfrist als eigene Klauseln in den Vertrag. Der Katalog Ersatzteile zeigt die standardmäßig geführten Positionen, KONKASORErsatzteile ordnet sie nach Anlagentyp.

Die Werkstoffwahl kommt vor der Frage nach dem Hersteller des Teils. Brechbacken werden aus hochmanganhaltigem Stahl gegossen: Unter Schlag und Druck härtet die Oberfläche durch verformungsinduzierte Umwandlung, während der Kern zäh bleibt. Mn13 ist die vielseitige Standardqualität, Mn18 mit höherem Mangananteil wird für hohe Tonnagen in hartem, abrasivem Gestein wie Granit und Basalt bevorzugt. Bei Prallbrechern liegt die Wahl zwischen Zähigkeit und Verschleißwiderstand: martensitische Leisten vertragen große Aufgabestücke und Fremdmetall und passen daher zum Betonrecycling; hochchromhaltige Leisten halten in der Sekundär- und Tertiärstufe bei sauberem, abrasivem Naturstein länger, sind aber spröde und gehören nicht in Aufgabegut mit unbrechbaren Metallteilen. Keramikbestückte Leisten versuchen beide Eigenschaften zu verbinden.

Wann Fremdteile vertretbar sind

Entscheidend ist die Funktion des Teils, nicht sein Preis. Wo die Geometrie die Leistung bestimmt, also bei Mantel- und Kegelsätzen, Backenprofilen sowie Rotor- und Leistenaufnahmen, verändert ein Fremdteil Kornform und Durchsatz unkontrollierbar und macht die Garantie streitig. Verbindungselemente, Filter und Lager allgemeiner Bauart lassen sich vertretbar anders beziehen, sofern die dokumentierte Klasse dem Maschinenhandbuch entspricht. Fragen Sie Gusshärte, Werkstoffzeugnis und Lieferzeit in derselben Anfrage ab; der Vergleich zwischen Backenbrecher und Kegelbrecher macht die Unterschiede greifbar. Bei einer Linie zur Sandherstellung wird der Verbrauch der Teile des Tertiärbrechers gesondert geplant.

Garantieumfang und seine Grenzen

Eine Garantieklausel ist so viel wert wie ihre Umfangsdefinition, nicht wie ihre Laufzeit. Fertigungs- und Materialfehler sind erfasst, der normale Verbrauch von Verschleißteilen nicht. Die Wirksamkeit hängt gewöhnlich davon ab, dass der Wartungsplan eingehalten, die vorgeschriebenen Schmierstoffe verwendet und kein Material außerhalb der vereinbarten Größe und Art aufgegeben wird. Diese Bedingungen sind sachgerecht; folglich besteht die Aufgabe des Käufers darin, ihre Erfüllung beweisbar zu machen. Ohne Wartungsnachweise, Betriebsstundenablesungen und Wechseldaten lässt sich auch ein berechtigter Anspruch nicht belegen.

Legen Sie fest, welches Ereignis die Frist auslöst: Rechnungsdatum, Versanddatum, Abschluss der Montage oder Unterzeichnung des Inbetriebnahmeprotokolls. Verzögert sich die Montage auf einer abgelegenen Baustelle, ist eine ab Rechnungsdatum laufende Garantie faktisch verkürzt. Reaktionszeit nach Störungsmeldung, Versandzeit der Teile und die Frage, wer Reisekosten bei unvermeidbaren Einsätzen vor Ort trägt, gehören in getrennte Zeilen.

Händlervertrag und Servicenetz

Aus Sicht eines Importeurs ist der Kauf eine Marktzusage und nicht eine einzelne Maschine. Zu bewerten sind Gebietsabgrenzung und Exklusivität, Mindestabnahme, Bedingungen für Vorführgeräte, Umfang von Schulung und Feldunterstützung, Rabattstruktur bei Ersatzteilen und die Möglichkeit eines Konsignationslagers, Sprachunterstützung der Werbemittel sowie die Beteiligung des Herstellerteams an Montage und Inbetriebnahme. Ein Servicenetz ist keine Landkarte, sondern eine Reaktionszeit, und sie sollte messbar vereinbart werden.

Der Aufwand nach dem Verkauf unterscheidet sich je nach Bauform: Mobile Steinbrecher wechseln zwischen Einsatzorten, wodurch Laufwerks- oder Fahrgestellpflege und Transportgenehmigungen hinzukommen, während bei stationären Brechanlagen Haldenfläche, Aufgaberampe und Stromversorgung Vertragsgegenstand werden. Ein gemeinsames Vokabular über das technische Glossar verhindert einen erheblichen Teil späterer Auslegungsstreitigkeiten.

Eine Liste, aus der ein Vertrag wird

Zehn Punkte brauchen eine schriftliche Entsprechung, bevor aus einem Angebot eine Bestellung wird: das Aufgabegut, für das Leistung und Kornverteilung zugesagt sind, die Liste von Einschluss und Ausschluss, die Lieferklausel mit benanntem Ort, das Protokoll von Prüfung und Abnahme, Verpackung und Verladeart, Sprache und Zeitpunkt der Unterlagen, Verantwortung für Montage und Inbetriebnahme, Dauer und Inhalt der Schulung, Garantieumfang samt Startereignis sowie die Liste kritischer Ersatzteile mit Lieferzusage. Erst wenn alle zehn vorliegen, hat ein Preisvergleich Aussagekraft.

Senden Sie uns Ihr Lastenheft nach diesen Überschriften geordnet, mit Leistungsklasse, Lieferklausel und Ersatzteilsatz des ersten Jahres in einem Dokument, und Sie erhalten ein Angebot, das genau diesen Zeilen folgt und damit vergleichbar bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Wie gebe ich die Leistung in einer Anfrage richtig an?

Nicht allein in Tonnen pro Stunde. Nennen Sie im selben Satz das Aufgabegut, die maximale Aufgabegröße und die geforderten Fraktionen. Sonst unterstellt jeder Anbieter eine andere Betriebsaufgabe und die Angebote sind nicht vergleichbar.

Warum steht DAT nicht mehr in meinem Vertragsentwurf?

Mit Incoterms 2020 wurde DAT durch DPU ersetzt. Der Lieferort ist nicht mehr auf ein Terminal begrenzt und kann jeder benannte Ort sein, wobei Kosten und Risiko des Entladens beim Verkäufer liegen. Für das Absetzen im Betriebshof klärt das die Kranfrage.

Genügt die CIF-Deckung für eine hochwertige Anlage?

CIF verlangt nur die Mindestdeckung nach Institute Cargo Clauses (C) und ist damit eng. CIP verpflichtet den Verkäufer stattdessen zu einer Deckung auf Niveau (A); jede weitergehende Absicherung muss ausdrücklich vereinbart werden.

Was unterscheidet die Versandprüfung von der Werksabnahme?

Die Prüfung vergleicht Maße, Ausführung, Kennzeichnung und Verpackung mit dem Lastenheft, während die Maschine steht. Die Werksabnahme lässt sie laufen und beobachtet ihr Verhalten. Beide brauchen im Protokoll eigene Bestehenskriterien.

Welche Ersatzteile sollten vor der Inbetriebnahme vorliegen?

Die planbar verbrauchten: Brechbacken oder Schlagleisten der gefahrenen Betriebsart, Siebbeläge in den genutzten Maschenweiten, Material zum Gurtverbinden, Filter und die vorgeschriebenen Schmierstoffe. Diese Liste gehört mit Preisbindung und Lieferzusage in den Vertrag.

Verliere ich die Garantie durch Fremdteile?

Das hängt vom Teil ab. Bei Bauteilen, deren Geometrie die Brechleistung bestimmt, verändern Fremdteile Kornform und Durchsatz und machen Ansprüche streitig. Verbindungselemente, Filter und Lager allgemeiner Bauart sind unproblematisch, wenn die dokumentierte Klasse dem Handbuch entspricht.