Projekt Somalia: stationäre 90er Brechanlage mit 120-180 t/h

Der Export einer stationären Brechanlage, Baujahr 2025, die wir für einen in Somalia tätigen Kunden gefertigt haben, hat begonnen. Im Mittelpunkt dieser 90er Linie mit 120 bis 180 Tonnen pro Stunde stehen zwei Maschinen: der Primär-Backenbrecher GPJ-Serie 90 und der Sekundär-Prallbrecher DMK 01.

In Steinbrüchen mit mittelhartem Gestein ist ein Backenbrecher als Vorbrecher mit nachgeschaltetem Prallbrecher eine bewährte Anordnung. Die Aufgaben sind klar verteilt: Der Backenbrecher zerkleinert das grobe Haufwerk durch Druck, der Prallbrecher formt anschließend das Korn zu einem kubischen Endprodukt.
Die stationäre Bauweise für Somalia ist eine bewusst getroffene Entscheidung.
Wird ein Steinbruch viele Jahre an derselben Stelle betrieben, läuft eine auf Beton gegründete Linie ruhiger. Weil der Untergrund Schwingungen besser aufnimmt, halten Verschleißteile länger, und die Wartungskosten bleiben unter denen einer mobilen Linie.
Bei langen Logistikwegen bringt diese Entscheidung noch einen weiteren, oft unterschätzten Vorteil: Eine stationäre Linie mit selteneren Teilewechseln ist weniger auf die Lieferkette zwischen Hafen und Baustelle angewiesen. Bei der Auslegung des Backenbrechers orientiert sich das Maß am größten Gesteinsblock, den der Bruch liefert.
Definitionen technischer Begriffe: Glossar




