Stationäre 110er-Brechanlage in Algerien in Betrieb: vier getrennte Produkte

Auf der Baustelle in Algerien sind die Aufbauarbeiten an der stationären 110er-Brechanlage abgeschlossen. Die Linie wurde so ausgelegt, dass sie 4 Produktgruppen unterschiedlicher Größe jeweils getrennt voneinander auf Halde legen kann.

Wie viele Produkte eine Anlage liefern kann, entscheidet in Wahrheit der Siebbereich. Jedes Deck teilt das Material an einer Grenze, je mehr Decks also vorhanden sind, desto mehr Körnungen entstehen aus demselben Steinbruchmaterial. Die vier Produkte sind schlicht das Ergebnis dieser Trennschnitte.
Nach derselben Logik wird geplant, wie die Produkte auf dem Gelände lagern.
Jede Körnung muss über ein eigenes Band auf eine eigene Halde gelangen. Bleibt zwischen den Halden zu wenig Abstand, vermischen sich die Produkte an den Rändern, und einem Käufer lässt sich kein klar definiertes Körnungsband mehr zusagen.
Die erste Prüfung direkt nach dem Aufbau gilt der Frage, ob die Maschenweiten dem Ziel entsprechen. Die geplante Kornverteilung zeigt sich erst, wenn die Anlage mit dem eigenen Material des Steinbruchs läuft; bei Abweichungen werden die Siebbeläge neu gewählt. Mit der falschen Maschenweite gerät Feinkorn in das grobe Produkt, und die vom Käufer verlangte Spezifikation wird verfehlt.
Definitionen technischer Begriffe: Glossar




