Brechanlage für 350 t/h Füllmaterial auf dem Weg in den Kosovo

Die Brechanlage, die wir für ein Projekt im Kosovo gebaut haben, hat das Werk verlassen. Nach abgeschlossener Transportvorbereitung soll sie vor Ort 350 Tonnen Füllmaterial pro Stunde erzeugen.

Füllmaterial herzustellen ist eine andere Aufgabe als die Produktion von Gesteinskörnung. Für Betonzuschlag braucht man eine regelmäßige Kornform und ein enges Kornband. Beim Füllmaterial kommt es vor allem darauf an, dass es sich gut verdichten lässt: Material mit breiter Korngrößenverteilung hinterlässt nach dem Verdichten weniger Hohlräume. Dieser Unterschied verändert auch die Siebanordnung der Linie, und wie kubisch das Brecherprodukt ausfällt, wird zweitrangig.
350 Tonnen pro Stunde sind eine Leistung, mit der Straßen- und Infrastrukturprojekte versorgt werden.
Eine Linie dieser Größe wird ausgelegt, indem Primärbrecher, Siebstufe und Förderbänder gemeinsam betrachtet werden. Weil das schwächste Glied die Leistung der Linie bestimmt, wird die Siebfläche passend zur Brecherkapazität gewählt.
Wo ein Steinbruch viele Jahre am selben Ort betrieben wird, fällt die Wahl auf eine stationäre Brechanlage. Eine auf ein Betonfundament gesetzte Linie läuft bei hoher Tonnage ruhiger und hält die Wartungskosten niedrig.
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