Wie Siebmaschinen und Siebteile funktionieren
Das Video erklärt die Funktionsweise des Vibrationssiebs von außen und anhand seiner demontierten Bauteile.
Wie ein Vibrationssieb arbeitet, wird in diesem Video sowohl von außen als auch anhand seiner demontierten Bauteile erklärt. Die Kamera zeigt zunächst die Bewegung des Siebkörpers unter Last und anschließend Riemenscheibe, Welle, Lager und Siebbeläge einzeln.
In den Bildern sind die Unwuchtgewichte, die die kreisförmige Bewegung erzeugen, die sie tragende Schwingwelle und die den Körper vom Untergrund entkoppelnden Federn klar zu verfolgen. Die geneigte Anordnung der Siebdecks, das Spannen der Beläge über Spannleisten, die Gummi-Stützleisten und die Verbindungselemente zwischen Seitenblech und Rahmen sind in Nahaufnahme zu sehen. Auch wie sich das Material vom oberen zum unteren Deck nach Korngröße trennt, lässt sich während der ganzen Aufnahme verfolgen.
Die Siebleistung hängt unmittelbar von Spannung und Neigung ab.
Vor Ort bedeutet das: Eine gelockerte Belagfläche lässt das Material springen, die Trennschärfe geht verloren und die Lebensdauer des Belags sinkt. Ein Federbruch oder verstellte Gewichte verändern die Schwingungsamplitude und belasten die Lager. Deshalb sind die regelmäßige Kontrolle der Belagspannung und die Lagerschmierung der günstigste Weg, die Siebkapazität zu erhalten.
Wenn die Funktion der im Video gezeigten Bauteile bekannt ist, lassen sich siebbedingte Kapazitätseinbrüche vor Ort diagnostizieren, ohne die gesamte Linie anzuhalten.

