Wie viel leistet eine 90er-Gesteinsbrechanlage in Kalkstein und in Basalt?

Wie viel Produkt eine Gesteinsbrechanlage pro Stunde liefert, hängt maßgeblich davon ab, wie hart und wie abrasiv das aufgegebene Gestein ist. Derselbe Brecher, der in weichem Gestein mühelos eine hohe Tonnage erreicht, wird in hartem Gestein spürbar langsamer. Um das zu zeigen, genügt ein Vergleich einer klassischen Brechanlage bei zwei gängigen Materialien.
Beginnen wir mit der 90er-Anlage:
- Bei Aufgabe von Kalkstein liefert die 90er-Gesteinsbrechanlage zwischen 150 und 180 Tonnen Produkt pro Stunde.
- Da Basalt wesentlich härter ist als Kalkstein, sinkt die Stundenleistung derselben Anlage auf einen Bereich von 100-120 Tonnen.
Bei größeren Brechern ändert sich das Bild nicht; nur die Zahlen werden größer.
- Die 110er-Gesteinsbrechanlage liefert in Kalkstein in einer Betriebsstunde zwischen 250 und 300 Tonnen.
- Wird auf Basalt umgestellt, geht die Stundenleistung derselben Anlage auf 200-230 Tonnen zurück.
Auch in der größten Klasse setzt sich die Tendenz fort:
- Mit Kalkstein erreicht die 140er-Brechmaschine in einer Stunde durchschnittlich 550 bis 600 Tonnen Produktion.
- Mit Basalt beschickt, sinkt die Stundenleistung derselben Maschine auf etwa 400-450 Tonnen.
Kurz gesagt: Je härter das Gestein, desto geringer die Leistung – bei jeder Anlagengröße. Diese Werte sind allerdings das Ergebnis der gesamten Anlage und nicht des Brechers allein. Zusätzliche Siebeinheiten, Aufgeber, weitere Brecher, Bunker und ähnliche Steinbruchausrüstung können die Effizienz von Gesteinsbrechanlagen deutlich steigern. Mit einer gut geplanten Linie lässt sich ein höheres Produktionspotenzial erreichen, ganz gleich, welches Material Sie verarbeiten und welcher Standard von Ihrem Produkt verlangt wird.
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