Projekt Kirgisistan: Aufbau einer stationären Brech-, Wasch- und Siebanlage, Baujahr 2023

In Kirgisistan haben wir mit der Montage einer Brech-, Wasch- und Siebanlage begonnen, die mit einer Leistung von 200-250 Tonnen pro Stunde arbeiten wird.

Die Anlage erledigt drei Aufgaben zugleich. Die Brechstufe bringt das Haufwerk aus dem Steinbruch auf die Zielgröße, die Siebe trennen das Material in Fraktionen, und die Waschanlage entfernt Ton und Schluff, die dem Zuschlag beigemengt sind. Fehlt dieser letzte Schritt bei Zuschlägen für Beton oder Asphalt, lassen sich die geforderten Normwerte nicht einhalten.
Eine stationäre Brech- und Siebanlage ist die bevorzugte Wahl, wenn ein Steinbruch über viele Jahre am selben Ort betrieben wird. Hohe Leistung und geringe Wartungskosten sind Vorteile, die sich unmittelbar aus dieser Bauweise ergeben.
Die Montage selbst verläuft Schritt für Schritt.
Zuerst werden Fundament- und Stahlbauarbeiten abgeschlossen; danach werden die Brecher gesetzt, die Bandstraßen aufgebaut, Sieb und Waschanlage angeschlossen und zuletzt Elektrik und Automation in Betrieb genommen. Gerät diese Reihenfolge bei einer Linie mit 200-250 Tonnen durcheinander, muss die nächste Stufe untätig warten.
In Regionen wie Kirgisistan, in denen die Logistik lange dauert, wird der Ersatzteilplan parallel zur Montage erstellt. Welche Teile vor Ort bevorratet werden, entscheidet sich nach der Härte des verarbeiteten Materials.
Definitionen technischer Begriffe: Glossar




